Die Batatenzucht (Anbau)

 

Die Batate (die Süßkartoffel) braucht viel Platz und viel Sonnenschein – sie bringt die besten Wurzeln auf leichtem, sandigem, schwach saurem Boden hervor. Die Batate wird durch schwere, undurchlüftbare, lehmhaltige und überschwemmbare Böden in der Nähe von Gewässern beeinträchtigt. Der pH-Wert des Bodens sollte etwa 6 betragen. Die Batate kann jedoch auf schwereren Böden wachsen, aber die Wurzeln werden in diesem Fall runzelig. Bearbeiten Sie den Boden bis zur Tiefe von wenigstens 20 cm und vermengen Sie ihn mit dem reifen Kompost oder anderen organischen Stoffen vor dem Anbau der Bataten.

Der Anbau von Jungpflanzen im Freiland beginnt  meistens Anfang Mai, d.h wenn es keine Chance besteht, dass die Pflanzen vom Frost vernichtet werden, und endet Ende Juni. Die Bodentemperatur bei der Erzeugung sollte minimal 18°C in einer Tiefe von 10 cm erreichen. Wenn die Pflanzen zu früh angebaut worden sind, können sie durch Frost Schaden nehmen. Die Speicherwurzeln der Jungpflanzen entwickeln sich nicht, wenn die Bodentemperatur unter 18°C steht. Bei einer zu frühen Aussaat bekommen die Ranken eine violette Farbe, die Vitalität der Pflanze senkt und der Wurzelertrag bleibt gering, die Wurzeln sind nämlich eher rund oder dick als länglich.  

Will man jedoch einen reichen Süßkartoffelertrag genießen, so ist ein Anbau in den Erdwällen erforderlich. Die Pflanzen vertragen keinen Frost und Temperaturen unter 5°C.
 
Die Zucht der Batate ist halt  in folgende Phasen zu verteilen:
1. Bereitmachen der Erdwälle,
2. Verlegen der Gartenfolie auf die Erdwälle
3. Anbau der Batatenpflanzen,
4. Ernte der Knollen. 

 

Die Bataten werden aus Jungpflanzen aufgezüchtet, wobei man mit den Händen oder maschinell einpflanzt. Die Jungpflanzen werden normalerweise auf einem Abstand von 120 cm zwischen den Reihen und 30-40 cm innerhalb einer Reihe gepflanzt.   
In einem engen Raum (z.B. im Garten), wo man sonst gezwungen ist, sich den Platz sparen zu müssen, kann der Abstand zwischen den Reihen auf ca. 70-100 cm gesenkt werden.  Bei einem größeren Abstand zwischen den Reihen (was wir in 1-2 Monaten zu verstehen haben, nachdem sich die Bataten verbreitet haben) könnte man freien Raum  den Reihen dazu benutzen, darin andere Kulturen zu pflanzen. Es ist dadurch möglich, dass Bataten unter unseren klimatischen Bedingungen nicht mit chemischen Mitteln zu behandeln sind. Darüber hinaus, wachsen sie nicht in die Höhe, zwar ein wenig, und stellen daher keine Gefahr dar, andere Pflanzen zu beschatten.

Die Bataten werden mit Hilfe von Gartenfolie in gehobenen Erdwällen angebaut. Bei der Handeinpflanzung, nach dem Auslegen der Folieschicht, ist es notwendig, in die Anbaustellen reinzubohren und gleichzeitig zu beachten, dass die installierten Bewässerungsrohre keinen Schaden nehmen. Auf kleineren Oberflächen ist die „Tropfbewässerung“ völlig unnötig, sie wird aber problemlos durchs Handgießen ersetzt, da die Bataten nicht zu viel Wasser brauchen. Bei der Verwendung der Fruchtfolge werden die Bataten am selben Boden erst nach vier Jahren eingepflanzt.